Von der Vision zur Transformation: Digitalisierung ist Chefsache

Dr. Jörg Gnamm, Ralf Kalmbach und Michael Schertler, Bain & Company Inc. 

Zusammenfassung

In Zeiten rapider Veränderungen durch Digitalisierungsprozesse
gilt es, die Position in der Branche zumindest zu
halten, noch besser aber zum digitalen Vorreiter zu werden
und dadurch mehr Wert für Kunden, Mitarbeiter und
Anteilseigner zu schaffen. Doch unsere Bain-Studie zeigt, dass
nur rund 5 Prozent aller Unternehmen ihre digitalen Ziele auch
erreichen. Tatsächlich stuft eine gewisse Zahl an Top-Managern
die Dringlichkeit der Digitalisierung als nur mäßig ein. Andere
wiederum glauben, mit einigen isolierten digitalen Initiativen
bereits genug zu tun. Und manche sind der Meinung, ihr Chief
Digital Officer (CDO) könne alles alleine richten. Zudem gibt
es Führungskräfte, die die Dringlichkeit zwar erkannt haben, es
aber nicht schaffen, die Transformation zu starten. Die Entscheidungen
von heute bestimmen jedoch über die Gewinner und Verlierer
von morgen. Digitale Vorreiter wachsen um 50 Prozent
schneller und sind um 30 Prozent profitabler als der Wettbewerb.
Ebenso fallen die Komplexitätskosten um 20 Prozent niedriger
aus. Diese freigesetzten Ressourcen helfen wiederum, die Digitalisierung
zu finanzieren. Unternehmen sollten deshalb in den
kommenden fünf bis zehn Jahren zwischen 2 und 5 Prozent ihres Umsatzes in die Digitalisierung.

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