Die Steuerung des After-Sales Supply Networks im Automotive Sektor

Julian Lempp, Horváth & Partners GmbH, Stuttgart

Zusammenfassung

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Steuerung des After-Sales Bereichs eines OEM im Automotive-Sektor. Hierzu werden der Aufbau, der Inhalt und die Implementierung eines Steuerungsmodells thematisiert, welche auf Praxiserfahrungen durch entsprechende Kundenprojekte basieren. Das Modell operationalisiert die Steuerung des globalen Supply Networks auf Basis von Kennzahlen, Indikatoren und deren Nutzung durch standardisierte Vorgehensweisen auf strategischem, taktischem und operativem Level. Es setzt sich aus drei Pfeilern zusammen: Transparenz des Status Quo, Antizipation von zukünftigen Entwicklungen und Durchführung von Steuerungsmaßnahmen. Für die Transparenz des Status Quo werden strategische Ergebnis-KPIs (Key Performance Indicator) definiert, welche in fünf Steuerungskategorien einen Überblick über die aktuelle Verfassung des Supply Networks geben. Diese werden mithilfe von Analysepfaden auf das taktische und operative Level heruntergebrochen, um eine komplette Durchdringung der Organisation zu gewährleisten. Auf dieser Basis werden Frühindikatoren definiert, welche Auskunft über zukünftige Entwicklungen geben. Für die Ableitung von Steuerungsmaßnahmen ist die Verankerung des Modells in der Organisation notwendig, welche auch in diesem Artikel beschrieben wird.

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