Von der traditionellen Supply Chain zum digitalen Supply Network von morgen

Jens Fraterman, Karsten Schnake, Volkswagen AG

Zusammenfassung

Aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung künden von tiefgreifenden Umbrüchen in den Prozessen der Automobilindustrie. Diese Auswirkungen verändern auch maßgeblich die Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Machine-to-Machine Planungsprozesse, die durch eine deutlich höhere Verfügbarkeit von Echtzeit-Daten aus der Supply Chain Wirklichkeit werden, ermöglichen höhere Reaktionsgeschwindigkeiten auf markt- oder programmseitige Veränderungen in der Fertigung und der Lieferkette. Intelligente, auf Blockchain basierende Verträge und Zahlungsströme reduzieren Prozess- und Handlingskosten zum Vorteil aller Partner der Supply Chain. Digitale Daten über die Nutzung von eingesetzten Produkten wie z.B. Bewegungsprofile eines Roboters in der Fertigung oder die Federwege des Stoßdämpfers eines Fahrzeugs werden mit deren Herstellern geteilt, um so die Produktqualität zu verbessern und Kosten zu senken. Daten werden somit eine neue Währung der Beschaffung in der Verhandlung. Eine neu gedachte „digitale Beziehung“ zwischen der Volkswagen AG und ihren weltweiten Partnern ist ein Schlüsselbaustein auf dem Weg zum Supply Network von morgen.

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