Kooperative Innovationsgenerierung durch Open Innovation

Wolfgang Grassl, Dr. Sylvia Trage, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zusammenfassung

Durch den globalen Wettbewerb geraten die Kosten massiv unter Druck und die Produktlebenszyklen werden deutlich kürzer. Die Fähigkeit, Produkte kunden- und marktgerecht zu entwickeln und zu optimieren, wird in einer Zeit sinkender Margen immer wichtiger. Innovationen werden zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor. Nur diejenigen Unternehmen, die ein umfassendes Innovationsmanagement und einen systematischen Innovationsprozess realisiert haben, sind langfristig wettbewerbsfähig. Grundsätzlich ist Innovationsführerschaft nur möglich, wenn zusätzlich zu den eigenen, unternehmensinternen Ideen auch externe Quellen genutzt werden. Insbesondere Zulieferer gelten vielfach als unverzichtbare Informationsquelle. Dies setzt selbstverständlich eine existierende gegenseitige vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit voraus. Unternehmen müssen für Ideen von Zulieferern offen sein und deren Wissen über neue Technologien oder Marktänderungen annehmen und weiter verarbeiten. Durch einen solchen Open Innovation Ansatz, bei dem Unternehmen bewusst ihren bisher unternehmensinternen Innovationsprozess öffnen, lassen sich wirtschaftliche Vorteile erzielen, die bereits in konkreten Projekten belegt wurden.

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