Erfolgreiche Zukunft im vernetzten Automobil

Dieter Becker, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zusammenfassung

Die Automobilindustrie befindet sich in einer Zwickmühle. In den kommenden Jahren wird die Branche eine Balance zwischen seiner produkt- und technologiegetriebenen Vergangenheit und einer durch lifestyle- und serviceorientierte Kunden geprägten Zukunft finden müssen. Dieser Artikel beleuchtet, wie sich die Automobilunternehmen zwischen diesen zwei Polen positionieren sollten, um die Oberhand über die Kundenschnittstelle langfristig behaupten zu können. Die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen wird unweigerlich eine neue Mobilitätskultur mit einer Reihe von neuen Kundenanforderungen mit sich bringen. Automobilhersteller müssen sich daher heute schon die Frage stellen, ob diesen Kundenanforderungen mit den heutigen Geschäftsmodellen und -prozessen entsprochen werden kann. Der Konsument von Morgen erwartet innovative Dienstleitungen und Applikationen, für die der OEM im Zweifelsfall nicht mehr der alleinige Innovationstreiber sein wird. Für all diese Ansprüche wird eine zentrale Schnittstelle im Fahrzeug der Zukunft benötigt, die die Automobil-Welt mit der Informations- und Kommunikations-Welt verbindet. Um die Kundenschnittstelle erfolgreich zu besetzen müssen traditionelle Automobilhersteller sich zu Mobilitätsdienstleistern mit starkem Markenimage weiterentwickeln. Vielleicht sogar nicht nur im, sondern auch außerhalb des Autos?

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